Familienunternehmen und Historie

1858 - 1957:
Hundert Jahre Bauernbad

1957 - 2017:
60 Jahre vom Kurheim zur Fachklinik für Onkologische Rehabilitation

Die Klinik Bad Oexen blickt mit großer Dankbarkeit auf eine jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW und mit zahlreichen über NRW hinaus bundesweit und regional zuständigen Kranken- und Rentenversicherungsträgern zurück.

1800 - 1858:

Rund um das Wiehengebirge entstehen zu Beginn des 19. Jahrhunderts sogenannte Bauernbäder. Auf den landwirtschaftlichen Gütern werden mineral- und schwefelhaltige Wasserquellen entdeckt, die in Holzwannen von der einfachen bäuerlichen Bevölkerung zur Linderung mannigfaltiger Leiden aufgesucht werden.

1848

Auf der Suche nach Steinsalzlagern entdeckt der preußische Oberbergrat Carl Freiherr von Oeynhausen eine eisen- und kohlensäurehaltige Thermalsolequelle, die den preußischen König veranlasst, das staatliche Heilbad "Bad Oeynhausen" zu begründen.

1858

Hierdurch angeregt lässt ein Colon Schilling auf seinem Hofe in Oexen/ Eidinghausen, dem jetzigen Klinikgelände der Klinik Bad Oexen, eine mineralhaltige Quelle erbohren und ein Badehaus errichten. Zu deren Nutzung erhält er am 16.08.1859 von der königlich-preußischen Regierung zu Minden die Erlaubnis zum Betrieb einer Badeanstalt, verkündet im Amtsblatt der Regierung zu Minden 1859 Seite 316,317, Nr. 509:

"Dem Colon Schilling Nr.2 zu Eidinghausen ist unter dem heutigen Tage von uns die Erlaubniß zum öffentlichen Gebrauche der auf seinem Hofe befindlichen nach der von dem Apotheker Braun zu Hausberge vorgenommenen chemischen Analyse zu den schwächeren erdigen Eisenwässern gehörenden Mineralquelle und der Behufs deren Benutzung errichteten Bade- Anstalt ertheilt worden"

1904

Nach mehrmaligem Besitzerwechsel erwerben die Eheleute Friedrich und Caroline Held, die Eltern von Martha Brinkmeier, diesen Badebetrieb, der seitdem bis heute im Familienbesitz nach und nach vom kleinen Bauernbad zum Kurheim und Sanatorium bis zu der heutigen modernen Rehabilitationsklinik für krebskranke Erwachsene, Jugendliche und Kinder ausgebaut und weiterentwickelt worden ist.

1957

Alfred und Martha Brinkmeier, die Inhaber des damaligen Kurheims Bad Oexen, entscheiden sich für die Nachsorgebehandlung krebskranker Menschen in Bad Oexen. Zuvor sind saisonabhängig Erholungskuren für Mitarbeiter des RWE durchgeführt worden.

Bad Oexen erhält eine ganzjährige Belegungszusage von der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung der Träger der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung im Land NRW (damaliger Vorstandsvorsitzender Knappschaftsdirektor Karl-Heinz Orda). In 56 Vertragsbetten vorwiegend in Doppelzimmern werden krebskranke Frauen zu Nach- und Festigungskuren aufgenommen. Der Pflegesatz beträgt 12,50 DM pro Tag und Patientin.

15 Mitarbeiter betreuen die Patientinnen, der erste Arzt in Bad Oexen ist Dr. Muschinsky, tätig auch am Vertragshaus der Arbeitsgemeinschaft in Bad Eilsen. Das ärztliche Personal ist vertraglich über die Arbeitsgemeinschaft bei der damaligen Ruhrknappschaft angestellt und abgeordnet, die medizinisch-therapeutischen Geräte und Arzneimittel werden direkt durch die Arbeitsgemeinschaft getragen. Die Kurmaßnahmen dauern mindestens 6 Wochen, Verlängerungen bis zu zwölf Wochen sind möglich. Die Patientinnen können insgesamt 3 Kurmaßnahmen innerhalb von 3 Jahren nach der Primärbehandlung in Anspruch nehmen.

Die Arbeitsgemeinschaft nutzt für diese Aufgaben die Neuregelungsgesetze der Rentenversicherung, nach denen solche Leistungen nicht nur zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, sondern für alle Versicherten und Rentner sowie ihre nichtversicherten Angehörigen "zur Hebung der gesundheitlichen Verhältnisse der versicherten Bevölkerung" möglich sind (§§1305 RVO, 84 AVG, 97 RKG).

Die Rechtsvorschriften der Krankenversicherung sehen damals nach 26 Wochen ambulanter und stationärer Krankenpflege in der Regel keine weiteren Leistungen vor (Aussteuerung).

1959

Nach Errichtung eines Neubauflügels stehen 75 Betten vorwiegend in Doppelzimmern zur Verfügung. In den Folgejahren betreuen Oeynhausener Ärzte wie Dr. Reiss, Frau Dr. Christoph und Dr. Schöbel die Patientinnen in Bad Oexen.

1962

Der WDR Köln berichtet in der TV-Sendung "Prisma des Westens" über die Krebs- Nachsorgemaßnahmen der Arbeitsgemeinschaft am Beispiel des Sanatoriums Bad Oexen.

1965

Durch den Regierungspräsidenten Detmold erhält Bad Oexen am 28.05.1965 die Konzession als Privatkrankenanstalt nach § 30 der Gewerbeordnung als erste Einrichtung in Bad Oeynhausen zur Belegung von 76 Betten mit "Kurnachbehandlungspatienten" durch die Arbeitsgemeinschaft. Dies erfolgt aufgrund eines Gerichtsverfahrens bis zum OVG Münster mit Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaft und den Rechtsreferenten Gerhard Itjeshorst der Ruhrknappschaft.

1969

Dr. Hüttig übernimmt die ärztliche Betreuung der Patientinnen

1972

Dr. Fritze wird Chefarzt des Sanatoriums

1973

Martha und Alfred Brinkmeier gründen die Brinkmeier KG und beginnen mit der Umstrukturierung vom Sanatorium zur Kurklinik. Mit dem Bau eines Hallenbades und eines Bettentraktes wird begonnen.

1974

Durch das Rehabilitationsangleichungsgesetz werden weitgehend einheitliche Leistungen für alle Reha-Träger und Verfahrensverbesserungen eingeführt. Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten die Möglichkeit, Reha-Maßnahmen durch zu führen (§184a RVO), wenn andere Leistungsträger nicht zuständig sind.
Durch Erlaubnisbescheid des Regierungspräsidenten vom 30.12.1974 wird die Konzession aktualisiert.

1975

Der Klinikanbau mit Hallenbad und 98 neuen Zimmern (davon 86 als Einbettzimmer mit eigener Dusche/WC) wird eröffnet.

1978

Dr. Pohlschmidt wird Chefarzt (der letzte Arzt, der noch über die Arbeitsgemeinschaft von der Ruhrknappschaft angestellt und abgeordnet wird).

1979

Erstmals werden auch männliche Krebspatienten aufgenommen. Die erste Lymphödemtherapeutin wird eingestellt.

1980

Eine dritte Arztstelle wird mit dem Gynäkologen Dr. Schmidt besetzt.
Es erfolgt eine Verkürzung der Regeldauer der stationären Heilbehandlung von bisher 6 Wochen auf 4 Wochen.

1981

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft werden in der Klinik Bad Oexen erstmalig Anschlussheilbehandlungen durchgeführt.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft dreht der WDR Köln eine Film-Reportage in Bad Oexen.

1982

Mit Einstellung des Internisten Dr. Kruck wird der diagnostische Bereich um Sonographie, Gastroskopie und Sigmoidoskopie erweitert. Aufgrund eingetretener gesetzlicher Änderungen beschließt der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Richtlinien für die Gewährung stationärer Heilbehandlungen nach Krebs, die an die Stelle der bisherigen Grundsätze der Arbeitsgemeinschaft treten und wichtige Vorgaben für die Durchführung dieser Maßnahmen in den Nachsorgeeinrichtungen enthalten.

1983

Nach weiteren Anbaumaßnahmen stehen jetzt 128 Einbett- und 6 Zweibettzimmer mit Dusche/WC zur Verfügung.

1984

Durch Fortschritte in der medizinischen Therapie von krebskranken Kindern (Heilungschancen ca. 70 %) sucht die Arbeitsgemeinschaft eine Einrichtung, in der diese Kinder nach langdauernder Akutbehandlung in erholsamer Atmosphäre mit ihren Familienangehörigen zur Krankheitsbewältigung auf dem Wege in ein normales Leben behandelt werden können.
Durch die landschaftlich reizvolle Stadtrandlage von Bad Oeynhausen am Südhang des Wiehengebirges und ihre Ausstattung bietet Bad Oexen gute Voraussetzungen.

Martha Brinkmeier erklärt sich spontan bereit, diese besondere Patientengruppe künftig in Bad Oexen aufzunehmen. In Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft wird ein Arztwohnhaus zur "Kinderkurstation" mit 7 Appartements um- und ausgebaut. Die Parkanlagen mit einem Teich werden erweitert und um ein Streicheltiergehege und einen Spielplatz ergänzt.
Ein erstes familienorientiertes Konzept wird auf Anregung der Universitätskinderkliniken Düsseldorf (Prof. Dr. Göbel) und Münster (Prof. Dr. Schellong) unter Beteiligung der Inhaberfamilie Brinkmeier mit Chefarzt Dr. Schmidt und Kinderonkologin Dr. Anne Bretschneider-Meyer, sowie Professor Dr. Fischedick (Ärztlicher Berater der Arbeitsgemeinschaft) und Gerhard Itjeshorst, (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft von 1982 bis 1987) erarbeitet.

1985

Die "Kinderkurstation" für krebskranke Kinder und ihre Familien sowie für krebskranke Mütter mit begleitenden Kindern wird in Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft und Ersten Direktor der LVA Westfalen Dr. h.c. Wilhelm Riehemann eröffnet. Printmedien, Funk und Fernsehen berichten darüber.

Die Kinderonkologin Dr. Bretschneider-Meyer, als Oberärztin im Herzzentrum NRW Bad Oeynhausen tätig, übernimmt konsiliarisch die fachärztliche Betreuung der Kinder.
Der Gynäkologe Dr. Schmidt wird Chefarzt. Privatdozent Dr. Reimers (USA) kommt als Internist und weiterer Chefarzt nach Bad Oexen. Beide nehmen die Federführung der Chefarztposition künftig alternierend wahr.

Auf Initiative der LVA Westfalen wird das Modellprojekt Kurseelsorge in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchenkreis Vlotho ins Leben gerufen. Unsere Klinik und 4 weitere Oeynhausener Reha-Kliniken teilen sich eine Pfarrstelle mit der Aufgabe eines Kurseelsorgers.
Die katholische Kirche entsendet in den Folgejahren eine Ordensschwester zur seelsorgerischen Betreuung katholischer Patienten nach Bad Oexen.

1986

"Für mehr Lebensqualität" wird zum Leitmotiv der Klinik.

Die therapeutische Abteilung wird ausgebaut und um Diplom-Psychologen und Krankengymnasten ergänzt.
Durch Anbau wird die Bettenkapazität auf insgesamt 145 Einbettzimmer und 29 Zweibettzimmer im Haupthaus und 14 Appartements im Kinderhaus erweitert.
Ein benachbarter historischer Bauernhof wird erworben und in den Folgejahren saniert und zum neuen Kinderhaus umgestaltet.

Der Regierungspräsident stellt über den Kreis Minden-Lübbecke für den Schulunterricht der krebskranken Kinder und der mit betreuten Begleitkinder Lehrkräfte zur Verfügung. Der Unterricht wird in hierfür eingerichteten Räumen des Kinderhauses erteilt. Das WDR-Landesstudio Bielefeld dreht den Film: "Ein Tag auf der Kinderkurstation Bad Oexen".

1987

Ein von der Deutschen Krebshilfe finanzierter Spielplatz wird errichtet.
Die erste Sonder-Reha-Maßnahme für Jugendliche und junge Erwachsene wird durchgeführt.

Zugunsten des Kinderhauses wird in Verl ein großes Straßenfest mit einer Spendenaktion veranstaltet. Die Spende führt zur Gründung des Förderkreises Kinderhaus Bad Oexen e.V.

Auf dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) durchgeführten Bundeskongress in Karlsruhe wird in der Arbeitsgruppe "Kinderonkologie" das familienorientierte Konzept zur Rehabilitation krebskranker Kinder erstmals einem breiten Fachpublikum durch Prof. Dr. Jürgens (damals Universitätskinderklinik Düsseldorf) vorgestellt.

1988

Der Eingangsbereich des Haupthauses wird neu gestaltet, das Nachbargebäude wird zum "Teichhaus" umgebaut, in dem künftig Räume für Beschäftigungstherapie und Verwaltung untergebracht sind.

Anlässlich 30jähriger Zusammenarbeit mit unserer Klinik findet in Bad Oexen eine Vorstandssitzung und Ärztetagung der Arbeitsgemeinschaft statt.
Hans-Jürgen Schnipper, der neue Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft besucht erstmals Bad Oexen. Er fördert während seiner langjährigen Tätigkeit (1988 bis 1999) besonders die Entwicklung unseres Kinderhauses.

Gründung der Schule für Kranke des Kreises Minden-Lübbecke, Schulleiter wird Wolfgang Schmale.

1989

Mit finanzieller Unterstützung des Förderkreises wird eine Reithalle errichtet und die Hippotherapie für Kinder eingeführt.

Alexander Wiemann wird Verwaltungsleiter. Er reorganisiert die Verwaltung und unterstützt mit seiner Ehefrau Hannelore Wiemann besonders den Förderkreis.

Dipl. Betriebswirtin Susanne Schulte geb. Brinkmeier tritt in die Geschäftsführung der Brinkmeier KG ein und führt ein erstes EDV-System ein.

Mit dem Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen von 1988 wird das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung durch das Sozialgesetzbuch (SGB V) neu geregelt. Für Prävention und Rehabilitation werden Leistungsverbesserungen eingeführt, insbesondere durch § 40 SGB V, wonach die Krankenversicherung für Reha-Leistungen weiterhin nur zuständig ist, wenn andere Träger, mit Ausnahme der Rentenversicherung, nicht leisten können. Die RV-Träger führen weiterhin die Krebsnachsorgekuren auch für Rentner und nicht versicherte Angehörige durch.

1990

Aufgrund langjähriger Belegung schließen die Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen einen Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V mit unserer Klinik ab.
Die Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen Krebskranker (u.a. Frauen-Selbsthilfe und ILCO) wird intensiviert. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) gibt eine Belegungs-zusage zur Aufnahme von AHB-Patienten für die Indikationen Systemerkrankungen, Verdauungsorgane, Brustdrüse und Weibliche Genitale.

1991

Das für den Kinderbereich sanierte Fachwerkhaus wird durch den Anbau von Hallenbad, Speisesaal und Bettentrakt mit 25 Appartements im Fachwerkstil ergänzt und als neues Kinderhaus mit einer Gesamtkapazität von 48 Appartements eröffnet.

Martha Brinkmeier erhält im Alter von 70 Jahren das Bundesverdienstkreuz als Anerkennung ihres Engagements für krebskranke Kinder.

Für die Rentenversicherung wird 1989 das SGB VI erlassen, das mit einheitlichen Vorschriften für die medizinische und berufliche Rehabilitation für alle Rentenversicherungsträger 1991 - auch in den neuen Bundesländern - in Kraft tritt. Aufgrund von § 31 SGB VI werden die Richtlinien der Rentenversicherung für die Kinderheilbehandlung und für Nach- und Festigungskuren wegen maligner Geschwulst- und Systemerkrankungen und die danach ausgerichteten Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft neu gefasst.

1992

Physikalische Therapie, Krankengymnastik und Hippotherapie werden zu einer Abteilung Physiotherapie zusammengeführt.
Aufbau und Leitung der neuen Abteilung erfolgt durch den Physio-, Sport- und Hippotherapeuten Bernd Stelljes.

1993

Für den Schulunterricht der durch die Schule für Kranke des Kreises Minden-Lübbecke in Oexen betreuten Kinder wird ein neues Fachwerkgebäude errichtet.
Großen Anteil an Einrichtung und Aufbau der Oexen-Schule hat neben dem Schulleiter Wolfgang Schmale die Sonderschulpädagogin Renate Stiller, die mit ihren Schülern die periodisch erscheinende Hauszeitschrift "Der Maulwurf" herausgibt.

1994

In Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft (Vorstandsvorsitzender Direktor Schenke, LVA Rheinprovinz) und unter Federführung der LVA Westfalen (Erster Direktor Wilfried Gleitze) erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Kinderkardiologie des Herzzentrums NRW in Bad Oeynhausen (Ärztlicher Direktor Professor Dr. Meyer) die Indikationserweiterung für die Rehabilitation von Kindern mit angeborenen Herzfehlern im Kinderhaus.

Die physiotherapeutische Abteilung wird umgebaut und um ein Bewegungsbad mit Hubboden ergänzt.
Die Diakonische Einrichtung "Wittekindshof" in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen stellt dem Kinderhaus das Fachwerk für die "Villa Kunterbunt" - ein vom Wasserschloss "Ulenburg" des Wittekindhofes stammendes ehemaliges Bückeburger Stadthaus - zur Verfügung. Die Villa wird als "Spielhaus" wiederaufgebaut.

1995

Nach einer Stellenplanerweiterung durch die Arbeitsgemeinschaft wird Dr. Lawrenz-Wolf Leitender Kinderarzt, der das Rehabilitationskonzept des Kinderhauses überarbeitet und anlässlich des medizinischen Symposiums zum 10-jährigen Bestehen des Kinderhauses vorstellt.

Dr. med. Thomas Schulte wird als Ärztlicher Direktor Mitglied der Klinikleitung. Strategische Weiterentwicklung, Qualitätsmanagement und die Beteiligung an onkologischen Reha-Forschungsprojekten stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit.

1996

Die Forderung der Leistungsträger nach mehr "Therapiedichte" macht einerseits mehr Therapeuten und Therapieräume erforderlich, andererseits führt dies zu erhöhtem Organisations- und Verwaltungsaufwand.

Infolgedessen wird trotz stagnierender Belegung in Baumaßnahmen investiert: Es entsteht der Therapiepavillon für die Physio-Einzeltherapie und ein dreistöckiges Gebäude mit Räumen für Ergo- und Entspannungstherapie, Patientenverwaltung, EDV-Zentrale und Therapiedisposition.

Klaus Mueller-Zahlmann übernimmt gemeinsam mit Karsten Stork die Verwaltungsleitung. Der ehemalige Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft und Ltd. Verwaltungsdirektor der Bundesknappschaft Gerhard Itjeshorst wird nach seiner Pensionierung Mitglied des Förderkreises des Kinderhauses und unterstützt seitdem beratend die Unternehmensleitung.

1997

Aufgrund des Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetzes treten einschränkende Vorschriften für die Rehabilitation in der Kranken- und Rentenversichrung in Kraft.
Im Zuge dieser Reformen wird die Dauer der Reha-Leistungen für Erwachsene auf drei Wochen verkürzt und ihre Wiederholung erheblich eingeschränkt.

Nach den neu erlassenen Richtlinien der Leistungsträger werden onkologische Reha-Leistungen grundsätzlich nur noch innerhalb eines Jahres nach der Primärbehandlung gewährt.
Darüber hinaus können Leistungen nur noch bis zum Ablauf von zwei Jahren nach der Primärbehandlung erbracht werden, wenn der Krebskranke unter erheblichen Funktionsstörungen leidet. Dies führt im Erwachsenenbereich zu Belegungseinbrüchen für die nächsten Jahre.

Zur Erweiterung der Kinderkardiologie erfolgt ein Anbau von 10 Appartements, einer neuen medizinischen Kinderabteilung sowie die Erweiterung des Speiseraums im Kinderhaus.
Im Haupthaus wird eine eigene Abteilung für Mutter-Kind-Rehabilitation eingerichtet. Hier werden krebskranke Mütter nun auch zur Anschlussheilbehandlung zusammen mit ihren sonst zu Hause unversorgten Kindern aufgenommen und rehabilitiert.

Die Klinik erhält durch die BfA und die Arbeitsgemeinschaft die Belegungszusage für den Bereich Urologie. Der Aufbau der neuen Indikation erfolgt in Kooperation mit der Urologie im Klinikum Minden.

1998

In Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) wird ein trägerübergreifendes mehrtägiges Seminar für Fachkräfte zum Thema "Rehabilitation onkologischer Erkrankungen", insbesondere auch zur Rehabilitation krebskranker Kinder durchgeführt.
Der Belegungsvertrag mit der Arbeitsgemeinschaft wird aktualisiert.

1999

Der aus der pädiatrischen Onkologie der Universitätskinderklinik Düsseldorf kommende Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Konstantin A. Krauth übernimmt die ärztliche Leitung im Kinderhaus. Er initiiert weitere Konzeptverbesserungen für das Kinderhaus und intensiviert die Zusammenarbeit mit pädiatrisch-onkologischen und psychosozialen Fachorganisationen.

Im Zuge weiterer Qualitätsverbesserung wird der unter Denkmalschutz stehende Oexer Hof um- und ausgebaut und mit Spezialeinrichtungen für die altersdifferenzierte sozialtherapeutische und erlebnispädagogische Betreuung der Kinder ausgestattet.
Die Deutsche Krebshilfe finanziert eine Snoezelen-Einrichtung, der Förderkreis des Kinderhauses finanziert die Errichtung eines auch therapeutisch nutzbaren "Abenteuerlandes".

Es erfolgt eine Umfirmierung des Unternehmens in Klinik Bad Oexen Brinkmeier GmbH & Co. KG, Geschäftsführerin ist weiterhin Susanne Schulte.

2000

Der bisher mit Dr. Schmidt alternierende Chefarzt PD Dr. Reimers scheidet wegen Berufung an eine Universitätsklinik in St. Louis (USA) aus.
In Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Erster Direktor Gleitze (LVA Westfalen) wird als Nachfolger der Internist und Onkologe Dr. König eingeführt.
Die Qualitätssicherungsmaßnahmen der Leistungsträger führen unter seiner Leitung zu entsprechenden Organisationsanpassungen.
Alle Schwerpunktindikationen werden durch je einen Oberarzt fachlich vertreten, zusätzliche Fachärzte sichern die Vertretbarkeit bei Abwesenheit.

2001

Die Konzession wird aufgrund der gegebenen Voraussetzungen aktualisiert und auf nunmehr 298 Betten (davon 240 für Erwachsene und 58 für Kinder) und auf allgemeine Erkrankungen auch für Kinder erweitert (Bescheid des Kreises Minden-Lübbecke vom 05.02.2001).
Das Sozialgesetzbuch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - (SGB IX), das für alle Reha-Träger geltende Vorschriften enthält, tritt im Juni in Kraft.

2002

Die für die Uro-Onkologie geschaffenen neuen Räume für Diagnostik und Therapie werden in einer Vortragsveranstaltung präsentiert.

2003

Gesundheitsbildung erhält einen immer größer werdenden Stellenwert in der Rehabilitation. Deshalb erfolgt im Haupthausbereich der Anbau eines Hörsaales und zweier zusätzlicher Schulungsräume.
In der Rehabilitation von Kindern gewinnen differenzierte Therapiekonzepte vor allem im bewegungstherapeutischen Bereich an Bedeutung.

In Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft (Geschäftsführer Dr. Feger, Leitender Arzt Dr. Berger) und mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Krebshilfe wird für das Kinderhaus die Sport- und Mehrzweckhalle errichtet. Nach Ausscheiden des langjährigen Leiters der Haustechnik Heinz Gieselmann übernimmt der Dipl. Ingenieur und Architekt Dirk Diekmann die Technische Leitung.

2004

Die Gesundheitsministerin des Landes NRW Birgit Fischer besucht Bad Oexen.

Michael Grosskurth übernimmt als Nachfolger des zum Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen gewählten Klaus Mueller-Zahlmann die Verwaltungsleitung. Neben der Verwaltungsarbeit engagiert er sich besonders für die Vernetzung der Klinik mit Kooperationspartnern und ist darüber hinaus mit den Aufgaben einer Hygienefachkraft betraut.
Karsten Stork als stellvertretender Verwaltungsleiter koordiniert innovative Klinikprojekte und engagiert sich besonders für den Förderkreis des Kinderhauses.

Im Erwachsenenbereich sind durch die erhöhte Aufnahme von AHB-Patienten direkt aus den Akutzentren weitere Anpassungen notwendig.
Die Pflegedienste im Haupthaus und Kinderhaus werden unter der Leitung der Dipl. Pflegewirtin Carmen Schmies zusammengeführt und neu strukturiert. Die Vorbereitungen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO werden durch zwei Qualitätsmanagementbeauftragte koordiniert und durchgeführt.

Der bisher einheitliche Patienten-Pflegesatz für Haupthaus und Kinderhaus wird erstmals von der Arbeitsgemeinschaft (Wolfgang Thomeit, Geschäftsführer bis 2014) getrennt verhandelt und festgesetzt (Haupthaus 109,10 € und Kinderhaus 113,28 €).

Die Nutzung der Oexen-Quelle für die Klinik wird durch die Kreisverwaltung in Frage gestellt. Die Klinik beharrt auf Weitergeltung des alten königlich-preußischen Wasserrechts von 1859.

2005

Mit dem Organisationsreform-Gesetz vom 09.12.2004 erfolgt eine auch für die Rehabilitation bedeutsame Neuorganisation der Deutschen Rentenversicherung: Die frühere BfA wird zur DRV Bund mit wichtigen Gesamtstruktur- und Grundsatzaufgaben, die bisherigen LVAen werden zu DRVen mit regionaler Zusatzbezeichnung, zur DRV Knappschaft-Bahn-See fusionieren diese Sonderzweige.

Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kinderhauses findet im Mai ein wissenschaftliches Symposium zu Fragen der Kinderonkologie mit anschließendem "Lichterfest" im Klinikpark statt. In einer Jubiläumsschrift sind die Vorträge namhafter Referenten zum Stand der pädiatrisch-onkologischen Rehabilitation und der Erfahrungsbericht unserer Klinik dokumentiert.
WDR, ARD und private TV-Sender berichten über das Kinderhaus.

Dr. Thomas Schulte führt die systematische Evaluation des gesetzlichen Teilhabeauftrages zum Katamnesezeitpunkt 6 Monate nach der Reha ein und entwickelt sie im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses weiter.

Die psychologischen Abteilungen des Kinderhauses und des Haupthauses werden zusammengeführt unter der Leitung der Diplom-Psychologin und Psycho-Onkologin Sabine Hellmann.

Der Förderkreis finanziert die Errichtung einer Adventure-Minigolfanlage und eines Wald-Trainingsparcours.

2006

Das Qualitätsmanagement der Klinik einschließlich des Kinderhauses wird von der TÜV NORD CERT GmbH nach DIN EN ISO 9001 : 2000 zertifiziert.
Die ersten Kooperationsvereinbarungen mit Brustzentren werden geschlossen. Anlässlich des von der DRV Bund ausgerufenen Deutschen Reha-Tages findet der erste Oexener Krebsinformationstag statt.

Rehabilitationsmaßnahmen für junge Erwachsene werden ganzjährig im zum "Jugendhaus" umgebauten ehemaligen Wohnhaus durchgeführt.
Weitere altersspezifische Programme werden erarbeitet.

Die Arbeitsgemeinschaft erstellt zu ihrem 50jährigen Bestehen einen Dokumentarfilm unter Einbeziehung von unter anderem auch Martha Brinkmeier als Zeitzeugin.

2007

Das Rehabilitationskonzept für krebs- und herzkranke Kinder wird in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft hinsichtlich der Einbeziehung der Familien überarbeitet und künftig auch offiziell als "FOR" bezeichnet.
Die kleingruppenorientierte Rehabilitation für junge Erwachsene wird ausgebaut.
Anlässlich der 50-jährigen Arbeit der Klinik auf dem Gebiet der onkologischen Rehabilitation findet im Juni eine rehabilitations-wissenschaftliche Fachveranstaltung mit namhaften Referenten und im September eine Fachveranstaltung für Sozialarbeiter statt.

2008

In Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft (Geschäftsführer Thomeit und Leitender Arzt Dr. Berger) erfolgt - vornehmlich zur Unterbringung Jugendlicher und junger Erwachsener - die Errichtung eines Barriere freien Anbaus (Südflügel) mit 103 Patientenzimmern (davon 8 im Wahlleistungsbereich), medizinischem Überwachungsraum, neuer Lehrküche, zusätzlichen Seminarräumen, Medienraum, Kunsttherapieraum sowie Funktionsräumen für Ärzte, Psychologen und Pflegedienst. Alle Zimmer - auch im Altbau - werden mit Multimedia (Internet, LCD-TV) ausgestattet.

2009

Die DRV Bund teilt den Reha-Kliniken im Bericht 2009 die Ergebnisse der Rehabilitandenbefragungen 2007/2008 mit. Erstmals werden die ermittelten Daten auf vielfachen Wunsch der Reha-Einrichtungen adjustiert und damit eine bessere Vergleichbarkeit zu den Ergebnissen anderer Reha-Einrichtungen ermöglicht. Unter 87 Vergleichskliniken erreicht unsere Klinik hinsichtlich der Patienten-Zufriedenheit den 5. besten Platz.

Die Spitzenverbände der Krankenversicherung und die DRV Bund vereinbaren einheitliche Verfahrensregelungen zur Durchführung familienorientierter Rehabilitation (FOR) für schwerst chronisch kranke, insbesondere krebs- und herzkranke Kinder. Damit werden jahrelange Bemühungen der Deutschen Leukämie Forschungshilfe und auch unserer Klinik für die Rehabilitation dieser Kinder unter Einbeziehung der Familienangehörigen anerkannt.
Leistungsvoraussetzung: Die Krankheit des Kindes muss die Alltagsaktivitäten der Familie erheblich beeinträchtigen.

2010

Im Februar verstirbt der Senior der Inhaberfamilie Alfred Brinkmeier im Alter von 96 Jahren, er findet seine letzte Ruhestätte mit Ausnahmegenehmigung im klinikeigenen Park.

In Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft wird das Konzept für die Rehabilitation junger Erwachsener (JER) erweitert. Der Neubau für Jugendliche und junge Erwachsene wird in Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft und Erstem Direktor der DRV Westfalen Thomas Keck eröffnet.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft besichtigt anlässlich einer Vorstandssitzung in Bad Oexen den Neubau, der mit seinem Konzept als zukunftsweisend anerkannt wird.

Die Kreisverwaltung erteilt der Klinik eine nur 10-jährige Erlaubnis zur Grundwassernutzung. Aufgrund des alten königlich-preußischen Wasserrechts von 1859 beantragt Susanne Schulte eine weitergehende Erlaubnis und die Eintragung des Wasserrechts ins Wasserbuch.

2011

Das Qualitätsmanagement der Klinik wird zusätzlich zur DIN EN ISO 9001:2008 auch nach dem von der BAR anerkannten systemQM REHA zertifiziert.
Die Klinik nimmt an einer MRSA-Prävalenz-Studie des Gesundheitsamtes teil.

Die DRV Bund stellt den Reha-Kliniken erstmalig die im Rahmen der externen Qualitätssicherung erhobenen Auswertungen der "Reha-Therapiestandards Brustkrebs" zur Verfügung. Unsere Klinik erhält signifikant überdurchschnittliche Bewertungen, wie auch in den Folgejahren.

Es erfolgt eine weitere Spezialisierung auf altersspezifische Reha-Konzepte für die Altersgruppe der 33 bis 50 jährigen Patienten (32plus).

Den diesjährigen Krebsinformationstag moderieren die TV-Sportjournalisten Werner Hansch und Ulrike von der Groeben.
Auf Wunsch vieler ehemaliger JER-Patienten findet eine See-You-Again-Veranstaltung mit hoher Resonanz in unserer Klinik statt.
Die DRV Bund führt im November eine Ärzte-Tagung zur Weiterbildung in Sozialmedizin in unserer Klinik durch.

Nach einer Erweiterung des Speisesaales erfolgt auch die Erweiterung und Modernisierung der Küche mit erweitertem Speiseangebot.
Zur Energieoptimierung wird eine neue Technikzentrale mit Notstromaggregat und Blockheizkraftwerk errichtet.

2013

Vom Netzwerk "Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen" wird die Klinik mit dem Zertifikat "Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik" als bundesweit erste Rehaklinik ausgezeichnet.

Wegen der umfangreichen Erweiterungsbauten erteilt die Kreisverwaltung eine aktualisierte Konzession vom 09.01.2013.

Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) gewinnt an Bedeutung. Unsere Klinik führt hierzu ein von ihr entwickeltes und mit Leistungsträgern abgestimmtes MBOR-Programm durch.

Die Klinik Bad Oexen steht der Deutschen Krebshilfe für eine einwöchige Foto-Aktion zur Verfügung. Die Fotos werden zur Aktualisierung der Krebsratgeber verwendet. Diese Foto-Aktion führt dazu, dass unserem Kinderhaus im Zusammenwirken mit der Krebshilfe und der ZDF-Gala mit Carmen Nebel und Roland Kaiser im Rahmen einer Benefizveranstaltung ein Baumhaus gespendet wird.

Zur Nutzung der Oexen-Quelle als Trink- und Brauchwasser für den Klinikbetrieb erteilt die Kreisverwaltung einen ergänzenden Erlaubnisbescheid vom 09.08.2013 zum alten Wasserrecht von 1859 für eine dreißigjährige Dauer bis zum 31.12.2043.

2014

Die Erlaubnis zur Grundwasserförderung wird unter Anerkennung des alten Rechts am 12.03.2014 in das Wasserbuch der Bezirksregierung Detmold eingetragen.

Vitus Schulte (B.Sc. Betriebswirtschaftslehre), seit 2013 als Assistent der Unternehmensleitung tätig, wird Kommanditist der Klinik Bad Oexen Brinkmeier GmbH & Co. KG. Durch die Umstellung des Wareneinkaufes auf EDV optimiert er den Einkauf.

Die Abrechnungsabläufe mit der Arbeitsgemeinschaft werden komplett papierlos und auf elektronischen Datenaustausch umgestellt.

Weitere Subspezialisierungen werden durch Arbeitsgemeinschaft und die DRV Bund anerkannt: Hautkrebs, Schilddrüsenkrebs und viriles Mammakarzinom.
Nach Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der Hautklinik des Johannes Wesling Klinikum Minden erfolgt auch die AHB-Anerkennung der DRV Bund für die Indikation Hautkrebs.

Die Belegungsverträge werden durch die Arbeitsgemeinschaft, die DRVen Bund, Braunschweig-Hannover und Rheinland-Pfalz im Hinblick auf neue Anforderungen, insbesondere zur Qualitätssicherung nach § 21 SGB IX aktualisiert.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft führt seine 250. Sitzung seit Bestehen in unserer Klinik durch.

In der durch die DRV Bund erstmals durchgeführten Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation wird die Gesamtzufriedenheit der Patienten unseres Kinderhauses mit einer Note von 1,4 signifikant besser als der Durchschnitt aller Kinder-Rehakliniken (1,9) beurteilt.

2015

Prüfbemerkungen des Landesrechnungshofes NRW hinsichtlich der vom Kreis gestellten Lehrer der Krankenhausschule des Kinderhauses werden vom Landtag mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Beer und des Ersten Direktors Keck der DRV Westfalen zurück gewiesen. Damit ist der weitere Bestand der Oexen-Schule auch im Sinne der Inklusion gewährleistet.

Die Seniorin der Inhaberfamilie Martha Brinkmeier engagiert sich im Alter von 94 Jahren immer noch in der Klinik vor allem für die Erhaltung und Verschönerung der weitläufigen Parkanlagen.

Im September findet aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Kinderhauses eine Jubiläumsveranstaltung mit namhaften Referenten und Workshops zu Therapieangeboten sowie ein "JER - See You Again" Abend statt.

2016

Das Hygienemanagement der Klinik wird vom Gesundheitsamt Minden-Lübbecke mit dem bundesweit anerkannten MRE-Siegel ausgezeichnet.

Die Redaktion FOCUS-Gesundheit zeichnet die Klinik Bad Oexen auf Empfehlungen von Ärzten, medizinischen Fachgesellschaften, Patienten, Selbsthilfeverbänden und Sozialdiensten als TOP Rehaklinik aus.

2017

Der langjährige Schulleiter Wolfgang Schmale wird in den Ruhestand verabschiedet, Nachfolgerin wird Kornelia Strüver.

Anlässlich des 60jährigen Bestehens als onkologische Rehaklinik finden im Mai Fachtagungen zu den Themen Sozialrecht und Pflege statt.

Luftaufnahme Klinik Bad Oexen